50 Sätze, die das Leben leichter machen

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Wie viele von uns schaffen es, das zu sagen, was sie denken? Nicht das, was sie sagen, das sie denken, sondern das, was sie wirklich denken.

Nicht den diplomatischen Nebel, sondern den ungefilterten Scheiß, der ihnen manchmal durch den Kopf geht?

Wenige. Und die, die sich so eine radikale Ehrlichkeit zutrauen, sind nicht immer beliebt. Sie können verprellen, weil sie das sagen, was andere nicht hören wollen.

Zwischen Ehrlichkeit und Dummheit gibt es eine Linie, die schnell überschritten ist. Wir wägen ab – Sagen oder Nicht-Sagen? Nicht alles, was wir denken, müssen wir sagen. Nicht alles, was ehrlich ist, muss in die Welt gelangen.

Doch hat es eine große Macht, wenn wir das sagen können, was wir wirklich denken. Wenn wir es nicht müssen, aber es könnten.

In dem wunderbar geschriebenen Buch 50 Sätze, die das Leben leichter machen sagt die Autorin und Coach Karin Kuschik – sehr viele Anliegen ihrer Coaching-Klienten drehen sich um Wertschätzung, Abgrenzung und Anerkennung. Das sind Dinge, die wir verbal kommunizieren können.

Als ich das Buch las, ist mir ein Satz besonders in Erinnerung geblieben „Dafür fühle ich mich nicht zuständig“.

Seltsam, aber dieser Satz resoniert in mir, ohne dass ich es erklären kann. Mit solchen Sätzen machen wir uns und anderen das Leben etwas leichter. Wir sorgen für Klarheit.

Dafür ist unsere Sprache da. Damit wir den anderen sagen können, wohin wir gehen, was wir wollen und was wir nicht wollen.